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Ausbildungsassistent Schwimmen / Ausbildungsassistent Rettungsschwimmen - Gemeinsames Grundmodul

Lehrgang des Landesverbandes Westfalen:

  

Was:

Kompaktlehrgang:

  • „Ausbildungsassistent Schwimmen / Ausbildungsassistent Rettungsschwimmen – Gemeinsames Grundmodul“
  • „Ausbildungsassistent Schwimmen – Modul Wassergewöhnung / Wasserbewältigung“
  • „Ausbildungsassistent Rettungsschwimmen – Aufbaumodul“

Seminarnummer:

2014-103, 2014-171, 214-172

Datum: 

Samstag, 04.10.2014 von 08:00 Uhr bis Donnerstag, 09.10.2014 um 18:00 Uhr

Wo:

Evangelischen Jugendbildungsstätte Berchum
Ergster Weg 59
58093 Hagen

Inhalte und Ziele:

Lt. Rahmenrichtlinien (RRL) der DLRG, Teil B, I, 1, geregelt. U. a.:

  • Fachtheorie: Methodik & Didaktik des Schwimmunterrichts
  • Unterrichtsplanung und -organisation
  • Praktische Ausbildung: Schwimmtechniken

Weiterführung und Vertiefung

  • der fachtheoretischen und didaktischen Grundlagen des Schwimmunterrichts
  • der Kenntnisse und Fähigkeiten zur entsprechenden Unterrichtsplanung und -Organisation
  • der praktischen Schwimmausbildung und Lehrübungen

Zielgruppe:

  • Mögliche Kandidaten für die Fachausbildung zum Ausbilder Schwimmen / Rettungsschwimmen
  • Interessierte Aktive in der Schwimmausbildung

Anmeldung/Anmeldeschluss:

Bis zum 10.07.2014 an geschaeftsstelle(at)westfalen.dlrg.de

Kosten:

120,00 €

Für Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Bad Laasphe e. V. werden die Kosten von der DLRG Ortsgruppe Bad Laasphe e. V. gezahlt/übernommen.

Voraussetzungen:

  • Vollendung des 16. Lebensjahres (bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten einzureichen)
  • Mitgliedschaft in der DLRG und Anmeldung durch den zuständigen Bezirk
  • Nachweis über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs / Erste-Hilfe-Training vor nicht mehr als zwei Jahren
  • Nachweis über die Prüfung zur Erlangung des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens Silber vor nicht mehr als zwei Jahren
  • Ausnahmen regelt die Prüfungsordnung (s. Teil A, VII, Seite 55 der Rahmenrichtlinien)
  • Für den Erwerb der Qualifikation zum Ausbildungsassistenten Schwimmen ist die vorherige Teilnahme an einem Gemeinsamen Grundmodul für Ausbildungsassistenten Schwimmen / Ausbildungsassistenten Rettungsschwimmen erforderlich.
  • Vorherige Teilnahme an einem Gemeinsamen Grundmodul für Ausbildungsassistenten Schwimmen/Ausbildungsassistenten Rettungsschwimmen

Mitzubringen:

  • Schwimmzeug und Flossen für den praktischen Teil
  • Eigene Unterlagen der lehrpraktischen Ausbildungen (Praktika)
  • Bettzeug (die Nutzung von Schlafsäcken ist im Seminarhaus nicht gestattet)

Hinweis:

Der Erwerb dieser Vorstufenqualifikation ist eine Voraussetzung für den Erwerb der Ausbilderlizenz Schwimmen / Rettungsschwimmen (PO 181).

 
Von Samstag, dem 04.10.2014 bis einschließlich Donnerstag, dem 09.10.2014 nahmen zwei Rettungsschwimmer der DLRG Ortsgruppe Bad Laasphe e. V. an den Lehrgängen „Ausbildungsassistent Schwimmen / Ausbildungsassistent Rettungsschwimmen – Gemeinsames Grundmodul“, „Ausbildungsassistent Schwimmen – Modul Wassergewöhnung / Wasserbewältigung“, und „Ausbildungsassistent Rettungsschwimmen – Aufbaumodul“ in Form eines Kompaktseminars des Landesverbandes Westfalen, teil. Die Unterbringung erfolgte in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Berchum in 58093 Hagen.

Mit dem Reisegepäck welches unter anderem Schwimmzeug (Grundausrüstung, Flossen, Tauchmaske und Schnorchel), sowie Unterlagen der eigenen lehrpraktischen Ausbildung (Praktika) und Bettwäsche enthielt, begann die Fahrt am 04.10.2014 um 06:30 Uhr von Siegen nach Hagen. Dort angekommen erfolgte zunächst die Zimmerverteilung, bevor man sich gemeinsam für die kommenden Aufgaben mit einem Frühstück stärkte.

An diesem und den folgenden fünf Tagen be- und erarbeiteten wir zwischen 09:00  und 20:00 – 23:00 Uhr folgende Themen und Inhalte:

Zunächst sammelten wir unsere Wünsche, Erwartungen, Ängste und Erfahrungen. Wir lernten Feedbackregeln kennen, wie etwa Positives zu benennen und andere ausreden zu lassen. Ein Feedback soll immer auch ein Top (z. B.: Ich fand gut … / Dir ist gut gelungen ….) und ein Tip (z. B.: Du könntest … ausprobieren / Vielleicht ist … eine Alternative) enthalten.
Wir lernten den Unterschied zwischen Grobziel (z. B. Brustschwimmen), Teilzielen (z. B. Arme oder Atmung) und Feinzielen (z. B. Atmung und Gleitlage oder Atmung und Beine) kennen.
„Schwimmen Lernen – Schwimmen lehren – was gehört dazu?“, „Aufsichtspflicht und Unfallverhütung“, „Zehn Sicherheitsregeln für den Ausbilder“, „Differenzierung“, „Organisationsformen in der Schwimmausbildung“, „Lernziele“, „Kindgerechtes Spielen in der Schwimmausbildung“, „Wassergewöhnung - eine Vorübung zur schwimmerischen Grundfertigkeit“, „Elemente und methodische Maßnahmen der Wassergewöhnung und Wasserbewältigung“, die „Erwartungen von Lehrscheininhabern an die Ausbildungsassistenten und umgekehrt“ sowie die Biomechanik waren weitere Themen.
Auch die Unterrichtsplanung (z. B. Verfassen eines Elternbriefes oder Zusammenstellen von Informationen für Lehrgangs-/Kursteilnehmer sowie die Abklärung der Unterrichtsstätte) standen auf dem Programm.
Es wurde vermittelt, was eine Methodische Übungsreihe (von leicht nach schwer, von einfach nach komplex und von bekannt nach unbekannt) ist und hiervon diverse Reihen erarbeitet (z. B. Jugendschwimmausbildung Silber, Brustschwimmen: Beinbewegung, Kraulschwimmen: Einführung Atmung, Tieftauchen, Wassergewöhnung: zielgerichtete Fortbewegung, Wasserbewältigung: Gleiten, Halswürgegriff von hinten, u. v. a.).
Wir erhielten diverse Checklisten (z. B. zur Überprüfung des Ausbildungsstandes Wassergewöhnung von Schwimmanfängern, zum Ausbildungsstand Springen, zum Ausbildungstand Auftreiben/Schweben), Arbeitsblätter zum Erkennen von Fehlern bei den verschiedenen Schwimmtechniken, Übungen zu Körperdrehungen sowie viele Literaturvorschläge.
Lehr- und Lernmittel wurden vorgestellt und in Rubriken (Spielgeräte, Übungsgeräte, Sicherheitshilfen, Auftriebsmittel, Trainingsmittel) eingeteilt.
Verschiedene Schwimmtechniken (Brustschwimmen, Kraulschwimmen und Rückenkraulen) wurden besprochen und auch am Beispiel eines Videos von Michael Phelps analysiert und verglichen.
Weiterhin wurden Plakate zu Rettungsgeräten (Gurtretter, Rettungsball, Rettungsboje, Rettungsgurt, Rettungsring und Wurfsack) erstellt.
Insbesondere für die Kinderschwimmausbildung geeignete Lieder wie „Das Minimonster“, „Theo Theo“, „Er ist ein Orang Utan“ oder „Wischi, wischi, waschi“ wurden gesungen und dazu getanzt.
Auch die Befreiungsgriffe wurden nochmals erklärt und geübt.
Für all diese Inhalte wurden diverse Methoden (z. B. World Cafe, Museumsgang, Brainstorming, Frontalunterricht, Spielen, Gruppenpuzzle) genutzt und in der Methodenkiste festgehalten.

Zeitgleich mit unserem Kompaktlehrgang fand vom 03.10.2014 bis zum 11.10.2014 außerdem der Kompaktlehrgang „Ausbildung zum Ausbilder Schwimmen / Rettungsschwimmen (Lehrschein)“ am gleichen Lehrgangsort statt. Täglich trafen sich beide Gruppen im sog. Plenum, wo die Lehrscheinanwärter den Assistentenanwärtern selbst ausgearbeitete Themen in (Kurz-)Vorträgen vorstellten und die Assistentenanwärter durch Gruppenarbeiten miteinbezogen. Themen waren hier z. B. die Theorie und Methodik des Rettungsschwimmens oder die Ausbildungsvorschrift Einführung in die Basismaßnahmen bei Ertrinkungsunfällen (AV 0). Auch die praktischen Einheiten im Hallenbad in Schwerte fanden zusammen mit den Lehrscheinanwärtern statt. So konnten die Lehrscheinanwärter ihre ausgearbeiteten Lehrproben bereits an den Assistentenanwärtern ausprobieren. Beide Kompaktlehrgänge wurden von den Landesbeauftragten Schwimmen, Charlotte Kather und Laura Abel geleitet. Unterstützt wurden diese wiederum von angehenden Multiplikatoren. Die „Überlappung“ der beiden Lehrgänge bot somit Vorteile für alle Beteiligten.

Zwischendurch erhielten wir auch Besuch von Anne Feldmann, der Präsidentin des Landesverbandes Westfalen. Dieter Schwarzer, der ehemalige Leiter Schwimmen im Landesverband Westfalen, filmte unsere Schwimmtechniken, die später analysiert wurden, Karola Roolf, Landesbeauftrage im Bereich Tauchen, referierte über das Deutsche Schnorcheltauchabzeichen sowie die benötigte Ausrüstung und übte auch praktisch mit uns im Hallenbad. Wilfried Stracke, Präventionsbeauftragter des DLRG LV Westfalen und Mitglied des Arbeitskreises „Respektvoller Umgang mit Grenzen“ hielt einen unterhaltsamen Vortrag zum ersten Thema „Prävention sexualisierter Gewalt“. Michael Meik, mehrfacher Weltmeister im Rettungsschwimmen, berichtete über das Rettungsschwimmen als Wettkampfsport.

Den Abschluss bildete ein Resumee, indem die Teilnehmer notieren sollten, was sie dort lassen (z. B. Unsicherheit) und was sie mitnehmen (z. B. viele neue Ideen / Anregungen) und einer anonymen Bewertung z. B. zu der Lehrgangsstätte, der Lehrgangsgruppe und den Lehrgangsleitern.

Obwohl die Teilnehmer zwischen 16 und 37 Jahre alt waren, gab es keine größeren Gruppenbildungen. Man arbeitete zusammen, half sich und jeder war mal an der Reihe ein Thema vorzustellen. Abends traf man sich regelmäßig zum Quatschen auf ein Abschlussgetränk.

Abschließend bleibt zu sagen, dass der Lehrgang ein voller Erfolg war. Es wurde zwar viel gelernt, aber durch verschiedene Gruppenarbeitsphasen und Lehrmethoden, Vorträge im Plenum und die Praxis im Schwimmbad kam zu keiner Zeit eine Überforderung auf. Die Unterbringung (evtl. mit Ausnahme der Toilettenräume) und die Verpflegung waren völlig in Ordnung. Die Ausbilder waren fachlich kompetent, stets freundlich und hilfsbereit und setzten Verbesserungsvorschläge der Lehrgangsteilnehmer sofort um, sodass man sich auch ernst genommen fühlte. Die Kombination mit den Lehrscheinanwärtern war für beide Seiten optimal und der Kompaktlehrgang auf jeden Fall weiterzuempfehlen.

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